Abschied von Jerry

Ch. Koseilata’s Yarred the Jumper
2.7.2005 – 30.10.2018

Viel zu früh und gänzlich unerwartet musste Christa Riebel gestern ihren Jerry gehen lassen. Vor 4,5 Jahren hatte er sich bei einem  dummen Unfall in der Wohnung eine Schulterverletzung zugezogen. Die schwierige Operation hinterließ jedoch Spuren und so war klar, dass Jerry nicht uralt werden konnte, da früher oder später die Fehlbelastung die Lebensqualität schmälern musste. Aber es ging ihm gut, er war organisch kerngesund, er machte alles mit und hätte sicher auch noch gerne ordentlich mit dem Ball gespielt, wenn er es gedurft hätte. Ganz plötzlich nun hat er sich bei einer Drehung einfach so erneut verletzt. Eine weitere OP mit langer Genesungsphase wollte Christa dem 13 jährigen Hund ersparen und ließ ihn gehen.
Jerry war ein ganz, netter, ganz unspektakulärer Whippet, der völlig problemlos alles mitmachte und nie in Streit geriet. Er war immer da, freute sich über Aufmerksamkeit und war niemals aufdringlich. Was für ein schöner Whippet er war! Ich werde den Anblick nie vergessen, wie er 2013 auf der Winner Amsterdam im Veteranen-Ehrenring mit schwebendem Trab allen davon lief. Leider brach sein Unfall eine großartige Karriere als Veteran ab. Jerry war

DWZRV-Jugend-Champion und WCD-Jugendsieger, Donaueschingen Jugendwinner 2006,
Deutscher Ch. VDH und Luxemburger Ch.

Seine Erfolge beim Coursen gipfelten in einem CACIL-Gewinn in Viens/Belgien, der LCO-Urkunde, und er erwarb die Berechtigung für den Start in der Gebrauchshundeklasse.

Doch seine Veteranenkarriere war spektakulär:
Amsterdam Veteran Winner 2013
Brussels Veteran Winner 2013
Donaueschingen Veteranen Winner 2013
Bundes-Veteranensieger 2013
Deutscher Veteranenchampion DWZRV

Er war S+L gekört und hatte im Heimatzwinger zweimal Nachwuchs. Seine Tochter Koseilata’s Fran Fine wurde Deutscher Coursing-Champion.

Jerry wird im Upper Class Rudel fehlen.

Die Fotos vom erwachsenen Hund zeigen Jerry im Alter von 6 Jahren, das Foto unten wurde am 11.10.2018 am Strand von Holland gemacht.

Fotos: Eva-Maria Krämer

Erinnerungen an Joe

Koseilata’s Josephine Baker , die gute Joe, wäre gestern 21 Jahre alt geworden. Joe’s Lebenszeit betrug 16 1/2 Jahre, aber sie lebt tatsächlich durch ihre Gene in ihren Kindern und Enkeln weiter….und natürlich in den Herzen derjenigen, die sie kannten undliebten.

Hier sind noch ein paar Fotos aus dem Sommer 2012, wo sie sich noch immer des Wurf’s ihrer Tochter Koseilata’s African Queen (Kenia) annahm. Sie ließ sich die „Omarolle“ nicht nehmen.

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Joe uns ihre Enkel, Foto: Eva-Maria Krämer

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Mutter Kenia und Oma Joe mit dem K 2Wurf, Foto: Eva-Maria Krämer

So ist das in einer Großfamilie, dass die Großmutter solange wie möglich noch „Kindersitter“ bleibt.

Eine schöne Erinnerung  an eine besondere Hündin, die großen Einfluss auf die Koseilata’s hatte mit so vielen erfolgreichen Kindern und Enkeln, die begehrenswerte Champions für Schönheit und Leistung werden konnten.

 

Whippets wie gemalt und verträglich

Dieses Foto von Jürgen Bürger und seinem Howie (Koseilata’s How High The Moon) und Dari (Koseilata’s Dark Side Of The Moon) zeigt spielende Whippetrüden und erinnert mich an die alten Ölgemälde von Jean Baptiste Oudry.

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Spielende Whippets, Momentaufnahme von Jürgen Bürger

Neben all den großartigen Erfolgen der meisten hier gezeigten Whippets wird in den  Fotos viel mehr über die Hunde gesagt. Zwei Rüden, die sich gut vertragen und miteinander hüpfen und spielen wie hier, ist nicht die Regel.

Gerade gestern wurde ich noch gefragt: „vertragen die sich denn alle?“

Ja, das tun sie. Zweifellos. Harmoniebedürfnis wird groß geschrieben und auf gute Charaktere gezüchtet.

Noch ein zauberhaftes Gemälde-Foto von zwei Whippetdamen. Auch diese liegen wie ineinander verschlungen, bereit auf die Leinwand gebannt zu werden. Und darüber zeigen sie deutlich, dass sie zusammen gehören und das ist schon etwas mehr als nur Verträglichkeit.

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Koseilata’s Everlasting Moon (Krönchen) mit Koseilata’s One Cool Cat (Mieze) , Foto: Nele Ellerich

 

Verträglichkeit untereinander

Whippets lieben Gemeinschaft und adäquate Partner. Auch vertragen sie sich untereinander, auch gleichgeschlechtlich. Im normalen Alltag lieben sie ihre Kumpels und fühlen sich zueinander hingezogen. Besonders im gemeinsame Wetze sind sie geeint und verstehen sich, laufen sozusagen in einer Spur.

Hier fliegen Sidi und Kedira im Synchron-Galopp über den Strand. Eine wunderbare Aufnahme. Keine Pfote berührt den Boden.

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Koseilata’s Johnny be good (Sidi) und Koseilata’s Kilimanjaro Kedira (Kedira), Foto: Eva-Maria Krämer

Bei Whippets gilt einfach, dass einer nicht genug ist. Auch bei Christa folgte schnell nach dem ersten Whippet ein zweiter..und ein dritter 😉

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Drei Whippetrüden von Christa Riebel, v.l.n.r.Superfly’s Xciting Redneck (Reddie), Superfly’s Upper Class (Chancy) und Koseilata’s Jeremy Jordy (Jordy), Foto: Eva Maria Krämer

Das war Christa’s erstes Dreamteam. Die Drei haben wunderbar miteinander harmoniert.