Emotionen und Ratlosigkeit

Fängt nicht alles mit Emotionen an? Aber sicher doch! Wir sind verknallt und verschossen nicht nur in die Sommerprossen unserer Whippets, die es übrigens gibt.  Bei Weißschecken zeigen sich die Pünktchen. Wie hier bei Joe.

josephine_02Koseilata’s Josephine Baker(Joe) mit einem ihrer Welpen den sie konsequent unterordnet

Sicher können hier alle Besitzer vollmundig JAAAA rufen.

Emotionen sind die Hauptmotivation der Hundehaltung  von Whippets, auch wenn sie als  Familienhunde ausgesucht werden und keine großen Ambitionen für sportliche Wettbewerbe vorherrschen.

20181021_143510.jpgSuperfly’s G-Wurf vom 9.8.1988 in dem auch Holger’s Superfly’s Gentle Glitter fiel

Emotionen als Verhinderungsgrund

Wie oft hört man: „Mein Hund will das aber nicht“ oder „Das lässt er sich nicht gefallen“.  – Wie das? Er hatte doch schon alles als Welpe während der Aufzucht gelernt…

  • sich anfassen lassen
  • untersuchen lassen
  • stillhalten
  • Zahn-, Ohren- und Pfotenkontrolle
  • Rückenlage
  • auf dem Tisch stehen

Natürlich versucht der Welpe seinen neuen Besitzer auszutesten und wenn er mit seinem kleinen Schädel durch kommt, dann speichert er das ab. Und genau hier kann es dann im Alter dazu führen, dass der Hund sich einer notwendigen Behandlung durch den Besitzer widersetzt und sich eben nicht mehr fügt. Dieser lässt es dann durchgehen und durchgehen, weil er es „ihm nicht antun kann“. 😉

Und wenn dann einmal wirklich Not am Hund ist, dann heißt es: „Was soll ich nur machen, der Hund hält nicht still?“ Und als Zuschlag kommt dann „Und vor dem Tierarzt hat er Angst“...uiii da haben wir ein Problem, vor allem für den Hund selbst.

In vielen Fällen muss der Besitzer im Leben seines Hundes einfach an- und zupacken können. Da haben dann Emotionen erst wieder Raum, wenn die Lage unter Kontrolle ist.

Ich weiß…einige können es einfach nichts übers Herz bringen, von einem Hund so harmlose Dinge zu verlangen.

Einfacher Hinweis

Damit es nicht soweit kommt, sollte jeder Neubesitzer seine rosarote Brille ab und an zur Seite legen und einmal all die oben erwähnten Punkte durchexerzieren. Dann lernt der Welpe, dass es völlig normal ist und er auch DAS alles bei seinem neuen Besitzer machen muss.

Ebenso kann natürlich auch mit erwachsenen Hunden verfahren werden. Konsequenz ist entscheidend und das Timing. Beim Antrainieren den Moment abpassen, wo der Hund genau das macht, was er soll und dann sofort loben und abbrechen. Die ganze Sache nach ein paar Tagen wiederholen, die Dauer ausdehnen bis er sich gewöhnt hat und alles zur normalsten Sache der Welt für ihn wird.

Wichtig: Nicht der Hund bestimmt was zu tun ist, sondern Sie.

 

 

 

 

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