Die Welt braucht Whippets

Als ich eben dieses wunderschöne Video A day in the life of a very happy Whippet (or two) von Alex Sally mit Juno und Bert (nun weiß ich wie die beiden glücklichen Whippetjungs heißen) gesehen habe, nicht ein oder zweimal, nein ich könnte es hundert Mal sehen und es würde mir die gleiche Freude machen, habe ich gesucht und gefunden. Ich habe mich bedankt für diese schöne Arbeit und den wirklich sehr guten Film. Seine Antwort: „Die Welt braucht Whippets.“

51V5aJW0B5LAlex Sally hat auch dieses kindle Büchlein verfasst, dass ich soeben mit Vergnügen gelesen habe.

Sein trockener Humor in Verbindung mit seiner Liebe zu den Whippets macht dieses Buch so lesenswert. Titel und Untertitel sprechen schon für sich und die Auszüge aus den Tagebüchern seiner Jungs sind so treffend und genau und an einigen Stellen hatte ich genau die passenden eigenen Hunde vor meinen Augen.

Aber nicht nur Amusement wird verteilt, sondern es gibt auch Lehrreiches und ist ein sehr gutes Büchlein für Menschen, die sich für den Besten Hund der Welt interessieren. Sie sind gewarnt.

So beschreibt er die Auswahl eines Welpen wie folgt:

„Schauen Sie sich die Mutter an. Ein Whippet, der geliebt wird, erkennen Sie auf den ersten Blick.“

Deshalb möchte ich es hier empfehlen und hoffe es erfreut jeden genauso wie mich. Hatte ich vergessen zu erwähnen: Es ist natürlich in englisch.

 

einmal Whippet, immer Whippet

Koseilata’s Diamonds and Pearls (Pearly) war Monika Mesecks erste Whippethündin. Dann folgte Superfly’s Pepsi Cola, die zu Monika kam und seit dem konnte sie nicht mehr von Whippets lassen. Einer ist nie genug und einmal Whippets, immer Whippets, das gilt für Monika, die ein Vorreiter in der Mehrwhippethaltung unserer Besitzer war.

20181123_102840.jpgKoseilata’s Diamond and Pearl mit Hedgehock und Hello Dolly

Pearly war eine Tochter von Superfly’s No Doubt About und der dänischen Hündin Fairway Maple Sugar und hatte bei Koseilata’s einen Wurf mit 9 Welpen nach Superfly’s Junior Walker.

h-wurf1alle Neune, ein außergewöhnlich großer Wurf bei Koseilata’s

Pearly war eine sehr bemühte pflichtbewußte Mutter, die mit 9 Welpen genug zu tun hatte. Sie drehte ihre Welpen beim Putzen wie Bratwürste auf dem Grill gedreht werden. Wenn sie mit dem Letzten fertig war, fing sie von vorn wieder an. 😉

zuckersüße Baby-Joe

Koseilata’s Josephine Baker, war Dreh- und Angelpunkt für die Erfolge bei den Koseilata’s. Ich habe noch ein Welpenfoto gefunden, das bestimmt viele Besitzer erfreuen wird.

20181123_102635.jpgKoseilata’s Josephine Baker

Damit Joe überhaupt geboren werden konnte, musste Holger mit ihrer Mutter Koseilata’s Alice Twix pünktlich nach Norwegen zu Björg Foss fliegen. Diese Flüge zwecks Deckakte können nur von heute auf morgen gebucht werden.  Der australische Import Rothbury Bonecrusher lebte zum Glück in Norwegen und nicht in Australien. 😉 .

Züchter werden oft gefragt:

„Warum müssen Sie soweit reisen, gibt es hier keine Rüden?“

Gegenfrage: Hätte ein anderer als Rothbury Bonecrusher die gleichen Ergebnisse erzielt? Denn Joe’s Nachkommen  von Superfly’s U Be Mine brachte den überdurchschnittlich erfolgreichen und zuchtbeeinflussenden T2-Wurf.

Ich denke es ist immer richtig, das zu tun, was dem Züchter im Kopf vorschwebt, unabhängig vom Aufwand.  Und die Ergebnisse der Nachzucht von Joe bestätigen das.

16einhalb jährige WhippethündinJoe im Alter von 16 1/2 Jahren neben ihrer Tochter Kenia (Koseilata’s African Queen)

Ein langes Leben war ihr beschert und hier noch ein letztes Foto von ihr, als sie 16 Jahre alt war und die Sonne genießen konnte.