1. Advent, liebe Whippetfreunde

Unter Hundeleuten wird ja der Hund als Haustier vielfach über den Menschen erhöht. Die Abgründe menschlichen Verhaltens und übelster Charaktereigenschaften, die Brutalität und die Kaltherzigkeit führen dann zu Aussagen wie diesen:

„Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, unter hundert Hunden neunundneunzig.“
Marie von Ebner-Eschenbach

„Je mehr ich von den Menschen sehe, um so lieber habe ich meinen Hund.“ Friedrich der Große

„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?“ Arthur Schopenhauer

Und deshalb hat der Hundefreund eine solche Achtung vor dem Hund, weil der Hund charakterlich so anders als der Durchschnittsmensch ist.

Wussten Sie?

..dass der Hund in etwa der göttlichen Liebe (Agape) recht nahe kommt? Sie wird wie folgt beschrieben:

Die Liebe

  • ist langmütig und gütig,
  • die Liebe beneidet nicht,
  • die Liebe prahlt nicht,
  • sie bläht sich nicht auf;
  • sie ist nicht unanständig,
  • sie sucht nicht das Ihre,
  • sie lässt sich nicht erbittern,
  • sie rechnet das Böse nicht zu;
  • sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit,
  • sie freut sich aber an der Wahrheit;
  • sie erträgt alles,
  • sie glaubt alles,
  • sie hofft alles,
  • sie erduldet alles.
  • hört niemals auf.

(1.Korinther 13,4-8)

Welcher Mensch könnte das von sich behaupten? Unsere Liebe liebt doch nur den, der uns gut tut oder wenn es um den gegenseitigen Vorteil geht.
Anders unsere Hunde. Sieht man in die Augen der Whippets, dann ist da für uns einfach nur Liebe wie zuvor beschrieben.

ersteradvent Macy, Superfly’s QSeven von Tanja und Gabi Pagels,Foto: Tanja Pagels

Kein Mensch kann durch sich selbst diese von uns so ersehnte Liebe praktizieren. Da kann er noch so lange in sein Innerstes sehen und noch so viele Wege gehen und Praktiken hier studieren und Seminare dort besuchen. Es bleibt ein stetes Sehnen.

Wenn wir sagen, aber wir haben doch Liebe, aber den anderen verachten oder über ihn herfallen, wenn wir lieber Tiere schützen wollen als Menschen, dann meinen wir unsere selbstgerechte Liebe. Wenn ich dem anderen nicht verzeihen kann, wie kann ich dann mit mir selbst im Reinen sein; will sagen: Seelenfrieden haben?

Das größte Weihnachtsgeschenk aller Zeiten

Advent, eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn) wird traditionell als die Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu Christi, das Weihnachten genannt wird, gefeiert. Zugleich sollte Advent aber vor allem an das Wiederkommen des Herrn erinnern. Und das nicht als Kind in der Krippe, sondern als Herrscher und Richter der Welt.

Weihnachten ist das Fest, an dem das Ereignis gefeiert wird, als die Liebe Gottes in Menschengestalt Jesus Christus zu uns in die Welt kam; wer IHN annimmt, wird durch IHN verändert. Damit findet der ewige Friede und die göttliche Liebe in der menschlichen Seele Platz. Dann kann Mensch wundersam auch den lieben, der ihm Unrecht tut, dem Vergeben, der ihn zutiefst verletzt hat und sich versöhnen, wo alles gebrochen war. Das ist die einmalige und unglaubliche Botschaft und das größte Geschenk für alle Menschen.

Ich wünsche allen, die das hier lesen, einen besinnlichen und schönen 1.Advent.

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