„Oh, wie meine WuWu“ oder wie ich zu meinem Timmy kam – Christa Riebel erinnert sich…

Mein Timmy (M.Ch. Koseilata’s Three Times A Lady) wurde am 16.04.2002 geboren. Holger hatte sich sehr auf diesen Wurf gefreut, der letztendlich die Erwartungen ja nun mehr als nur erfüllt hat. Für mich war der Wurf insofern interessant, dass der Vater Ubi (Superfly’s U Be Mine) ein Wurfbruder meines geliebten Chancy (Superfly’s Upper Class) und die Mutter Jo (Koseilata’s Josephine Baker) eine Wurfschwester meines Jordy (Koseilata’s Jeremy Jordy) waren.

Zehn Tage nach der Geburt war ich bei Holger in der Zuchtstätte Koseilata’s zu Besuch und er sagte zu mir, „Du kannst ruhig schauen gehen, da ist nichts, was Dich in Versuchung bringt“. Dazu muss ich erklären, dass ich rotgestromte Mantelschecken mit Maske liebte und selbst bereits vier Whippets dieser Couleur mein Eigen nannte.

Ich wollte nie einen weißen Hund mit Platten, na ja, soweit die Theorie. Als ich die Welpen sah fiel mir sofort ein Rüde auf, weiß mit ungestromten hellen Platten und einem Halbgesicht, also alles was ich nicht so unbedingt bevorzugte. Aber das Gesicht, er sah für mich aus wie mein Chancy, mein geliebter WuWu! Ich rief: „Oh, wie meine Wuwu!“

Ich hatte mich regelrecht in diesen Hund verliebt, diese Liebe vertiefte sich in den nächsten Wochen, und so zog ein fünfter Hund bei uns ein.

Timmy war ein völlig unkomplizierter Welpe, kam mit allen zurecht, liebte besonders Labrador und Golden Retriever, war liebenswert und sehr souverän und fügte sich hervorragend in mein bestehendes Rudel ein. Im Garten richtete er eine Rennstrecke ein, draußen spielte er mit allen Hunden, er liebte es generell draußen zu sein und entwickelte sich zu einem perfekten Begleiter für mich. Er ging und geht bis heute bei jedem Wetter gerne raus, er hat aber auch ein wunderbares dichtes Fell.

Ich kenne Timmy somit seit er zehn Tage alt ist, habe seine ganze Aufzucht und Entwicklung mit gestalten und erleben dürfen. Ich habe mit Timmy so viele schöne Erlebnisse gehabt, sei es einfach so auf dem Sofa, bei Spaziergängen, auf den Ausstellungen – er war mein erster Champion und internationaler Champion – und beim Coursing. Ich habe durch ihn auch viele neue Freunde gewonnen und war mit ihm 2006 einer der ersten deutschen Whippetaussteller auf der Crufts, ein absolut unvergleichliches Erlebnis. Heute marschiert er mit über 16 Jahren noch immer stoisch mit, er ist sehr alt, aber gesund und zeigt noch immer Interesse an allem, was um ihn herum vorgeht. Möge er mir noch eine Weile erhalten bleiben!

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