Fragebögen, die Zweite

Erfreulich, heute teilt Barbara Thiel auf facebook Whippetblog folgendes mit:

Inzwischen haben wir bereits 416 vollständig ausgefüllte Whippet-Fragebögen erhalten. Anbei eine kleine Übersicht, aus welchen Zuchtstätten derzeit der meiste Rücklauf (drei Hunde und mehr) zu verzeichnen ist (die Ergebnisse aus der „alten“ Umfrage wurden bei dieser Aufstellung nicht berücksichtigt):

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Da das Ganze schon einmal vor Jahren abgefragt wurde und soweit ich mich erinnere keine Auswertung stattgefunden hat, war ich über eine erneute Aktion verwundert. Aber nun scheint es ja voran zu gehen.

Zahlen lügen nicht

Zahlen lügen nicht, zumindest wenn es um die Aktivitäten geht. Barbara veröffentlichte weiter in den Kommentaren folgende Grafik der aktivsten Whippet-Zuchtstätten in Deutschland:

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Wenn also von 416 eingereichten Fragebögen die Rede ist, dann kommen wir wieder zu meiner „problematischen Umfrage“ ;-)…weil ja nur ein verschwindend kleiner Teil erfasst wird im Vergleich zu den gezüchteten, oder?

Und weiterhin veröffentlichte Barbara Thiel auch eine Grafik, die die eingereichten Fragebögen der „alten“ und „neuen“ Umfrage kombinieren.

Es war nämlich eine ganz schöne Arbeit abzuliefern, die Top Belieferer und natürlich die Besitzer, die aus den Zuchtstätten Informationen über ihre Whippets ergänzten, sehen sie in der nachstehenden Grafik.

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Keine trügerische Hoffnung

Wie dem auch sei, Bemühungen sind immer gut, doch sollte man m.E. bedenken, dass auch ein möglicherweise veröffentlichtes Ergebnis nicht repräsentativ sein kann. Soll es das?

Es kommt immer allein auf den Züchter an, der bereit ist zu prüfen und zu lernen, auch unabhängig vom Internet. Jetzt wo alles so schnell verfügbar ist, wo eine persönliche Überprüfung des Hundes, den man im Foto so wahnsinnig toll findet,  immer seltener vorgenommen werden muss, weil die „Experten“  ihn bereits über den Klee gelobt haben, da wird es dann halt riskanter.

Zum Ende ein schönes Foto von Kira und Luzie, die beide sehr alt geworden sind. Schon seit biblischer Zeit kennt man das Auf und Ab, die fetten und die mageren Jahre. Warum sollte sich etwas ändern, nur weil wir neue Möglichkeiten oder Methoden haben? Der Mensch, der ändert sich doch nicht.

DSC_0715_DxO.jpegKira (Koseilatas Quell my Obsession) 25.05.2000 – 10.04.16 und Luzie (Superfly’s Dancing the Dream) 07.12.2000 – 04.01.2017, Foto: Jochen Schell

Ich wünsche keinem Besitzer einen kranken Hund, aber eines gilt unabänderlich: Für das Leben gibt es niemals eine Garantie, auch nicht für Gesundheit.

Auch nicht durch Zuchteinschränkungen oder Gentests oder Zuchtpläne oder oder… Wir machen uns dann nur etwas vor und womöglich wiegen wir uns in einer falschen Sicherheit. Es kommt immer auf den einzelnen Züchter an.

 

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