Welpen abholen…

Jeder von uns erinnert sich gewiss an den großen Tag, als der erste Whippetwelpe abgeholt wurde. Und die nun schon sehr, sehr lange dabei sind, die wissen sicherlich auch, was  alles falsch gemacht wurde, weil man es einfach nicht besser wusste. Die Ratschläge, die man damals bekam waren eher kontraproduktiv und leider für einen Whippet absolut daneben. Es ging viel um Erziehung, aber nie um Verständnis des Hundeverhaltens; es kamen die ersten Bücher darüber in den Handel, vieles zuerst nur in englisch.

Heute gibt es so viele Informationen, dass man gar weiß, wo man anfangen und wem man glauben kann.  und jeder bringt eine neue Methode heraus, das Gelernte auf seine „richtige“ Art und Weise umzusetzen… Aber meistens ist weniger mehr.

In Niedersachsen gibt es die Pflicht zum Erwerb des Hundeführerscheins vor Anschaffung eines Hundes. Das finde ich ehrlich gesagt eine gute Sache, dass wenigstens eine kleine Sachkunde nachgewiesen werden muss. Nicht jeder Züchter ist Willens oder in der Lage einen Ersthundhalter auch zu coachen 😉 .

Wenn man so lange mit Whippets und Welpen zu tun hatte, dann kommen da Fragen auf, die so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass ich mich wunderte, was für eine Fülle an Überlegungen tatsächlich angestellt werden müssen, wenn alles ohne unnötigen Stress für Welpe und Mensch gestaltet werden soll. Irgendwie habe ich das ganz verdrängt, aber nun wechselt seit langem wieder ein Welpe  als Ersthund und Erstwhippet, alle anderen kommen zu anderen Whippets hinzu und alle Besitzer sind langjährig whippeterfahren .

Umplatzierung der Welpen

Grundsätzlich ist es für die Welpen eine komplette Änderung mit Verlust von Geschwistern und Mutter, gewohnter Umgebung und Menschen.

IMG_8231Togo verabschiedet sich

Im Alter von 9 Wochenliegt  die Individualität im Wettstreit mit dem Gruppenverhalten. Es zeigte sich schon, dass  Unterschiede in den Präferenzen ab der 8. Lebenswoche erkennbar sind. Die  Welpen agieren nicht mehr wie ein Schwarm, sondern jeder entwickelt eigene Interessen und sie gehen schon getrennte Wege. Der eine spielt dort, der andere kabbelt mit seinem Bruder, der nächste erkundet das Gelände…weit ab von der Gruppe, aber in allem sind sie sich einig: Der Mensch wirkt eine immer größere Anziehungskraft aus. Und auch hier beginnt eine individuelle Differenzierung.

Der große Moment

Für den neuen Besitzer ist und bleibt es ein aufregender Tag, und da spielt es wohl keine Rolle der wievielte Welpe es schon ist.  Wenn daheim alles vorbereitet ist und welpensicher gemacht und man sich seit  Wochen auf diesen Tag freut und dann doch wieder aufgeregt ist, wenn man den Neuankömmling der Familie auf dem Arm hält. Für den Besitzer ist es ein glücklicher Tag und alle Arbeit scheint sich gelohnt, wenn der Welpe dann am Hals des Familienoberhaupts kuschelt, ihm die Nase und das Ohr leckt …und Frauchen daneben steht und sagt: Das hat er bei mir nicht getan.

IMG_8243Ach, Togo, schau mich doch nicht so an …

Die Kleinen sind mir – wie kann es auch anders sein – so ans Herz gewachsen. Togo ist der erste, der geht.

Mach es gut kleiner Togo, du bist ein munteres Herzchen mit flinken Beinchen und einem so süßen Gesichtchen und jetzt kannst du Whippets und Familie erfreuen, die sich so auf dich gefreut haben.

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