Whippet mit Pequeno

Koseilata’s Gloria Gaynor (Gloria) mit Podengo Portugues Pequeno Poppy ( Perdita de la Folie de Myosotis). Auch schöne Rücken können entzücken.

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Poppy und Gloria beobachten die Wiese, Foto: Eva-Maria Krämer

Die kleine Podengohündin „Poppy“ haben wir nach langer Suche endlich in Südfrankreich gefunden bei Gérard Calendrin.

Sie war das Tüpfelchen in unserem Whippetrudel, immer kläffend vorne weg, sehr selbstständig und für unsere Vorstellung einmalig schön, super handlich, aber eben auch gefährdet. Sie passte durch jede Lücke und manch mal sahen wir sie hinter dem Bach oben auf der Koppel nach Mäusen buddeln. Anders als die Whippets, hatte sie viel mehr Eigenständigkeit und die Futtersuche bestimmte ihr Leben.

Noch im hohen Alter war sie fröhlich auf „Jagd“ und wenn sie nur die Mülltüte durchsuchte. Obwohl diese hoch oben angebunden war, fand sie immer Wege, Stühle und Tische um ihr Ziel zu erreichen. Sie wurde trotzdem sehr alt und dieses Foto ist eine schöne Erinnerung.

Gloria war eine Koseilata’s Emerald x Superfly’s Hazel Hilary Tochter.

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Whippets erfühlen Menschen

In diesem Artikel Hunde erkennen schlechte Menschen beschreibt Eva-Maria Krämer, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse nur das beweisen, was wir Hundezüchter längst wissen. Umgekehrt können Whippets auch Menschen erfühlen.

Neo und Nina 4Superfly’s Salomon(Neo) mit Nina- Umarmungen voller Liebe

Unsere Welpen und Whippets haben sich immer zu allen Besuchern gefreut. Es gab  nur zwei Ausnahmen. Menschen, die vormals zu uns kamen und sich für einen Junghund interessierten, mussten die Erfahrung machen, dass die in Frage kommenden Whippetyoungsters absolut nicht angetan von dem Besuch waren; im Gegenteil.

Ein Rüde hat sogar in die Hand gezwickt, als er von einem Interessenten gestreichelt werden sollte. Dieser Whippet, der sich sonst überschwänglich zu jedem Besucher freute. Wir waren schockiert.

Ein anderer Rüde war total verklemmt und wollte partout nichts mit der Person zu tun haben.  In diesen beiden Fällen waren jedoch die Gespräche mit den Personen gar nicht lang, so dass die Hunde es nicht aus unserer Stimmungslage hätten spüren können.  Jedoch war das Verhalten  dieser Whippets absolut unnormal, so dass es uns auffiel und wir dann auch den Interessenten absagten bzw. von dem Hund abrieten.

Wenn ein sonst aufgeschlossener freundlicher Hund einen Bogen um jemand macht, dann eher im Zweifel nie. Hunde lesen die Körpersprache sehr genau, erkennen, ob sich jemand verstellt oder authentisch ist. Ob jedoch jeder Hund oder besser jeder Whippet die gleichen Sensoren hat und die gleichen Reaktionen zeigt, wage ich nicht zu beurteilen. Ich denke, das hängt vom Alter des Junghundes ab und von seinen Erfahrungen in der Jugend. Wenn er im Züchterhaushalt groß  und gut sozialisiert wurde, dann zeigt er normalerweise zu jedem Menschen ein  starkes zu ihm hingewandtes Verhalten und Vertrauen.

Sensible Whippets erfühlen „ihre“ Menschen

Es gibt auch Menschen, die aus Unsicherheit oder anderen Gründen eine Maske tragen und sich nicht so geben können, wie sie eigentlich sind. Aufgesetzte Freundlichkeit oder bewusst gezeigte Distanz, was auch immer Menschen an Facetten des Verhaltens zeigen, um sich nicht „bloß zu stellen“, können uns manchmal täuschen….aber den Hund konnten sie nicht belügen.

In der Regel sucht der Mensch den Hund aus, aber es gibt auch Fälle, da ist es umgekehrt. Und wenn es dann so ist, und der Hund nicht von der Seite oder dem Schoß weicht, dann sollte man zu ihm ja sagen, auch wenn er nicht der Eingeplante war.

 

Einzelwhippet trotzdem happy

Als Superfly’s Tobija seinen Lebenskumpel, Simon, verloren hatte, hatte er natürlich auch seinen Spielpartner nicht mehr. Die Sorge, dass Tobi als Einzelhund nicht klar kommen würde, bestätigte sich nicht. Zum Glück. In seiner erfrischenden, fröhlichen Art und dass er sich mit jedem gut versteht, erleichtert ihm auch regelmässig Kumpels zu finden, mit denen er Dampf ablassen kann. Und seine Freunde sind oft auch ziemlich unterschiedlich.

P1030630 Superfly’s Tobija (Tobi) mit seiner Bluthundfreundin, Foto:Elke Backhaus

Genau wie seine Mutter  Superfly’s Omnia ist er unterwegs. Den „Affen machen“ und zeigen was er drauf hat mit Vergnügen, Eifer und ganz viel Spaß. So sind Whippets eben.

Wenn es sich bei den Spielkameraden nicht gerade um Hunderassen wie Hüte- und Schäferhunde handelt, deren Frustrationsgrenze schnell erreicht ist, wenn sie einen wild gewordenen scheinbar sinnlos im Kreis wetzenden Whippet vor sich haben, ist die Gefahr relativ gering.

Tobi spielt mit vielen unterschiedlichen Hunden und ist auch kernig  genug keinem Hund den Eindruck von möglicher Unsicherheit zu vermitteln.

P1030633Tobi und eine seiner ungleichen Freundinnnen, Foto: Elke Backhaus

Es ist ein auch für ängstliche Whippethalter schönes Beispiel, dass Hunde unabhängig von Statur und Wendigkeit gut miteinander klar kommen können.

Ich erlebe es täglich und es hinterlässt einen positiven Eindruck, immer wieder.