selbstregulatives Verhalten

Richie (Koseilata’s Richie Heavens) und Higgy (Kjuay’s Henry Higgins) waren zu Besuch und es gab viele Spaziergänge. Berg hoch und Berg runter und durch schwieriges Gelände. Neujahr waren die Hunde relativ platt und nur noch gemütlich unterwegs. Sie wollten einfach etwas maßhalten.

Whippets neujahr_eifel Holger’s Hunde mit Richie und Higgy

Regenieren und chillen muss einer Anstrengung folgen.

Denn neue Besucherwhippets animieren zu wilden Verfolgungspielen, zum Austesten der Fähigkeiten und somit ist Auslauf mit neuen Whippet-Partnern am Anfang und in der Kennlernphase immer besonders explosiv. Die Whippets selbst zeigen an, dass ihnen zwei Tage hintereinander mit wilden Renn- und Jagdspielen reichen.

Unterschiedlich ist auch das Alter der Whippets und die Jüngeren haben logischer weise mehr Dampf als die Älteren. Insbesondere hatte Daya mit Higgy sehr viel Spaß. Die Spaziergänge waren von 2 1/2 Std. auf 1 Std am folgenden Tag reduziert. Am dritten Tag setzte selbsregulatives Verhalten ein und die Whippets zogen Trab, Spazieren, Erkunden und Erschnüffeln der Umgebung dem wilden Toben vor.

Schlaue Hunde. Wenn eine Forcierung, z.B. durch animiertes Jagen, z.B. nach einem Ball oder einer Scheibe nach 2 Tagen anstrengender Bewegung und Power, folgen würde, wäre Überforderung und mögliche Verletzungen im Risikobereich.

neujahrSchnüffeln wurde dem Toben und Wetzen heute einfach einmal vorgezogen

Auslauf und freies Toben ist wunderbar und der Whippet genießt es auch, aber wie alles, sollten Übertreibungen vermieden werde. Da sich Whippets vollkommen Auspowern, brauchen sie auch Phasen der Erholung und zwar mehr als andere Hunde. Das selbstregulative Verhalten zeigt also dem Besitzer an, wann es Zeit für eine Ruhephase ist.

Bmit Whippet HiggyBurkhard mit seinem Whippet Higgy

Und das sah dann bei Higgy so aus. Kuscheln mit seinem Herrchen, was kann es Schöneres geben, für einen sportlich ausgelasteten Whippet als bei seinem Menschen zu schlafen?

Mit Schwung ins Neue Jahr

Superfly’s Krita ist mit ihren 12 Jahren und 11 1/2Monaten fit und munter und springt mit Stoffbeute durchs Gras als wäre sie ein junger Hüpfer. Und sie hat auch schon einiges durch in ihrem Leben. Einmal hat sie sich bei der Jagd einen Stock in die Brust gerammt und ich musste 70 km mit ihr zur OP….Der Stock hat knapp das Herz verfehlt.

Sie sollte aber noch bleiben und das bis heute und gern auch noch viel länger! Sie hat ihren Schwung nicht verloren und ein Foto von soeben muss für den Neujahrsgruß herhalten.

Whippet Superfly's Krita newyear2019

Allen Lieben, Freunden, Bekannten und Whippetfans

wüsche ich einen mutigen Neustart für 2019.

Ihr Whippet, Ihr Schatten?

Wenn unser Whippet uns stets unauffällig überall hin folgt oder einfach immer da ist, dann reden wir oft davon, dass er wie ein Schatten ist. Als Eva-Maria Krämer über ihren Nikki schrieb, las man:

„Nikki war mein Schatten – meine Seele – vom ersten Tag an.“

Es ist ein schönes Zeugnis, wenn Menschen so von ihrem Whippet sprechen. Aber auch Fotos sagen sehr viel aus.

Whippets im FreilaufSpaß der Whippets fotografiert, mit langen Schatten, Daja mit Mutter Lilly

Auch sind die vielen Fotos, die von den Whippets aus reiner Freude geschossen werden, ein Beleg dafür, wie sehr Menschen ihre Whippets mögen. In fast allen Stellungen und Bewegungen, ob beim Flitzen oder Schlafen, es gibt unzählige Whippetfotos, die keinen künstlerischen Anspruch haben, mit denen die Fotografen eigentlich nur ausdrücken wollen, dass ihnen alles!! an ihrem geliebten Whippet gefällt.

Whippets mit SchattenOmnia mit Clooney im Gleichschritt und ihren Schattenbildern

Redewendung

Es gibt Menschen, die über ihren eigenen Schatten springen können, die etwas tun, was sie sonst nie tun würden, die sich überwinden und über ihre Möglichkeiten hinaus gehen. Genauso Whippets, sie können das mit Leichtigkeit, sie haben Courage.  Staunen wir nicht oft darüber?

Das folgende Foto passt wunderbar. Ein perfekter langer Schatten, den  Koseilata’s Moody Blues wirft.

Koseilata's Moody Blues mit SchattenMoody mit seinem eigenen Schattenbild, Foto: Martina Hessel

Im Jahresrückblick gab es sicher Situationen, wo jemand über seinen eigenen Schattenspringen musste, ob er wollte oder nicht.

Für das Neue Jahr wünsche ich allen Menschen Mut und einen, wenn nötig, rasanten Sprung über den eigenen Schatten. Und ich wünsche auch, dass sein Whippet oder seine Whippets dabei sind.

Allen einen guten Rutsch!