Hundehaltung ein Menschenrecht ?

41dV7pAas8L._SX319_BO1,204,203,200_Ich lese gerade das Buch Hund & Mensch von Kurt Kotrschal, Professor an der Universität Wien, das hochgelobt wurde in den Rezensionen.

Vielleicht bin ich auch viel zu tief in der Materie Hund&Mensch verankert, dass ich keine Ohs und Ahs beim Lesen hervorbringen kann. Kotrschal hat zu dem eine völlig andere Weltsicht und es stört mich einfach beim Lesen.

Was interessant ist, sind seine Ausführungen zu den Mensch-Wolf-Hund Beziehungen und sein Plädoyer für die Hundehaltung. Deshalb möchte ich das Buch empfehlen, das im Zentrum  getroffene „objektive Aussagen“ über Hunde enthält.

Sellenverwandtschaft ist Fakt

Dass eine Seelenverwandtschaft zwischen Mensch und Hund besteht, dass wissen wir langjährigen Hundefreunde eh.

Wie viele Menschen habe ich kennengelernt, die wirklich einen Hund dringend gebraucht haben, die wirklich in einer wundervollen Einheit mit ihm gelebt haben und leben, wo sowohl Hund&Mensch von einander profitieren.

Wie viele unserer Whippets gerade in dem Moment zu ihren passenden Menschen gekommen sind, als sie sie am dringendsten brauchten, habe ich oft geschrieben. Von der emotionalen gegenseitigen Verbundenheit leben einige Menschen noch, die sich längst wegen sozialer Isolation oder Krankheit aufgegeben hätten.

Die Lebensfreude und das gemeinsame Erleben in der Natur und eben alles, was einen Hund ausmacht, sind natürlich ein besonderes Highlight. Dann wenn der Hund um seines einzigartigen Wesens willen geliebt wird und Struktur, Aufgabe und  Bewegung, soziale Kontakte, Aufmerksamkeit und Fröhlichkeit in das Leben seines Menschen bringt, kann auch seine Leichtigkeit den Alltag versüßen.

welpeundhand.JPGMensch&Hund, Welpe Superfly’s Razzmatazz pfötelt

Wie oft habe ich die strahlenden Gesichter glücklicher „Hundeeltern“ gesehen, wenn sie über ihren Hund erzählen. Und genauso die Traurigen, die keinen Hund halten dürfen, gerade einen verloren haben oder nicht mehr halten können.

Die soziale Intelligenz und Kooperationsbereitschaft der Hunde ist zwar direktes Wolfserbe, aber Hunde stellen sie eben in den Dienst der Menschen.

fasst es Kotrschal zusammen. Genau das ist es. Hunde dienen uns. Auch wenn sie nicht als „Gebrauchshunde“ gehalten werden, so brauchen Menschen Hunde als Familienmitglieder,  Gesellschafter, einfach als Lebewesen mit den vorbildlichsten Fähigkeiten zur Teambildung und als sozialer Gefährte und Hunde sind dazu allzeit und bereit und brauchen ihrerseits den Menschen.

Also wäre die logische Forderung: Hundehaltung als Menschenrecht auch aus wissenschaftlicher Sicht bestätigt.