die brave Hündin Yoda

Koseilata’s Yodas Sister (Yoda) lernte ich gut kennen und sie erinnerte mich sehr an meine Nancy (Seven Year Itch du Sac a Malices). Wie Ur-Oma so Enkelin! war mein Gedanke.

yodaKoseilata’s Yoda Sister

Nancy hatte in ihrem Eifer immer etwas „Bauerntrampeliges“… anders konnte man es nicht beschreiben, aber sie wollte immer alles perfekt machen, so wie der brave Soldat Schweijk, gut gemeint, aber manchmal zum Lachen, wenn es halt nicht elegant gelang. So ging sie nicht nur ins Wasser wie die anderen um ein Stöckchen zu apportieren, sondern sprang volle Kanne und mit Volldampf unerschrocken soweit es ging hinein, ruderte voller Eifer mit viel Kraft und Wasserwirbelei, während unsere Whippets mit besser Technik nonchalant auf dem Rückweg vorbeizogen ohne kaum einen Tropfen zu verspritzen.

foggydewandnancy.jpglinks ein Sohn von Nancy Superfly’s Foggy Dew mit seiner Mutter Seven Year Itch du Sac A Malices (Nancy)

Und etwas hat auch Yoda davon, diese Hingabe, alles nur perfekt machen zu wollen. Und das hat sie auch. Sie ist eine Ur-Enkeltochter von Nancy und eine Tochter von Superfly’s Upper Class und auch eine Schwester von Yarred The Jumper.

Wenn sie beispielsweise der Meinung war, ihre Welpen bräuchten etwas anderes zu Fressen, dann hat sie es „besorgt“ und ist mit der Beute über den Welpenzwinger gesprungen und hat es ihren Kindern serviert.  Wenn das keine zielstrebige Fürsorge ist?

Ansonsten war Yoda für meine Interpretation immer fröhlich, verschmust und einfach nur lieb und angenehm…

Deshalb freue ich mich besonders, dass Holger zwei ihrer Söhne jetzt in der Zucht eingeplant hat.

Ich hatte damals den Wurf dokumentiert und erinnere mich genau an My Sweet Lord wie er nicht nur als Erster über das Brett aus dem Welpenzwinger kletterte, sondern auch auf dem gleichen Weg wieder hinein! Das ist schon ungewöhnlich, denn sonst finden Welpen zwar ein Schlupfloch hinaus aber nicht mehr hinein. Und Moody war brav und wollte spielen und schmusen, anstatt auszubrechen. Die Zielstrebigkeit hat er offensichtlich geerbt, was sich im Coursing bewährt.

Erinnerungen an Joe

Koseilata’s Josephine Baker , die gute Joe, wäre gestern 21 Jahre alt geworden. Joe’s Lebenszeit betrug 16 1/2 Jahre, aber sie lebt tatsächlich durch ihre Gene in ihren Kindern und Enkeln weiter….und natürlich in den Herzen derjenigen, die sie kannten undliebten.

Hier sind noch ein paar Fotos aus dem Sommer 2012, wo sie sich noch immer des Wurf’s ihrer Tochter Koseilata’s African Queen (Kenia) annahm. Sie ließ sich die „Omarolle“ nicht nehmen.

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Joe uns ihre Enkel, Foto: Eva-Maria Krämer

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Mutter Kenia und Oma Joe mit dem K 2Wurf, Foto: Eva-Maria Krämer

So ist das in einer Großfamilie, dass die Großmutter solange wie möglich noch „Kindersitter“ bleibt.

Eine schöne Erinnerung  an eine besondere Hündin, die großen Einfluss auf die Koseilata’s hatte mit so vielen erfolgreichen Kindern und Enkeln, die begehrenswerte Champions für Schönheit und Leistung werden konnten.